Beiträge 2014/2015

Wie jedes Jahr hat die 10. Klassenstufe einen Ausflug nach Carwitz zum Hans-Fallada-Haus gemacht. Im Vordergrund dieser Exkursion stand, sich ein Thema aus Falladas Leben auszuwählen, dass sich in einer Facharbeit widerspiegeln soll.

Am 04.09.2014 machten wir uns mit unseren Deutsch-Fachlehrern, Frau Szigat und Frau Zenke, auf den Weg nach Carwitz, wobei unsere Busfahrt etwa eine Stunde dauerte. Gegen 10:00 Uhr hatten wir unser Ziel dann erreicht, da es ein etwas längerer Fußweg zum Fallada Haus war, konnten wir den schönen Carwitzer See sehen und haben noch die Grabstätte von Hans Fallada besucht. Anschließend erreichten wir das Haus des berühmten, deutschen Schriftstellers, welches heute ein erfolgreiches Museum ist.

Wir waren sehr überrascht, da das Haus von außen nicht wie ein typisches Museum wirkte, sondern wie ein altes aber dennoch gut erhaltenes Haus. Das Besondere daran ist, dass viele Gegenstände von früher erhalten sind oder originalgetreu nachgebaut wurden.

Nach dem erstmaligen Betreten des Hauses wurden die Klassen getrennt. Die Klasse 10a hat mit der Führung durch das Haus begonnen, während die 10b einen Film über Falladas Leben geschaut hat, danach wurde jeweils getauscht. Das sorgte dafür, dass wir alle in nur wenigen Stunden eine Menge Informationen über Fallada aufnahmen, die in uns Interesse weckten aber auch Vorstellungen darüber, wie er sein Familienleben und Schriftstellerleben führte. Die Einrichtung des Hauses hat auch verschiedene Eindrücke ausgelöst, da es individuell an Fallada angepasst ist und seinen Stil darstellt. Der Garten von Hans Fallada spiegelte auch sehr gut wieder, dass er ein gelernter Landwirt war, da er mit zahlreichen Blumen und Obstbäumen bestückt ist. Er baute zum Beispiel Weintrauben, Himbeeren, Pflaumen, Tabak und viele andere nützliche Sachen an. Die Führung erfolgte von dem Museumsleiter Herr Knüppel, der uns anschließend noch alle unsere Fragen beantwortete. Nachdem alle Fragen geklärt waren machten wir uns auf den Rückweg, während eines Stopps bei McDonalds konnten wir wieder zu Kräften zu kommen. Um ca. 15:00 Uhr kamen wir wieder in Gützkow an, worauf alle ihren Heimweg antraten.

Wir finden, dass die Tradition nach Carwitz erhalten bleiben sollte, weil es sich lohnt dort hinzufahren.