Beiträge 2016/2017

Passend einen Tag nach Nikolaus fand in dieser Woche der traditionelle Balladenwettbewerb der siebten Klassen statt.

In vorweihnachtlicher Atmosphäre duellierten sich zehn Kandidaten, die die Balladen vom "Zauberlehrling" über den "Handschuh" bis hin zum "schweren Leben des Ritter Kauz von Rabensee" im Repertoire hatten. Dieser Wettkampf zeigt die Ergebnisse des Deutschunterrichtes in der Vorweihnachtszeit und soll den Schülern Spaß an belebter Lyrik vermitteln.

Mit viel Selbstbewusstsein, Textsicherheit und einer gespielten Inszenierung der selbst gewählten Ballade stellten sich die besten Darsteller dem Publikum und einer Jury, die aus Frau Both, Hanna Bernstein, Franko Wegner, Jette Schneidenbach und Hannes Dützmann bestand. Von einer Wettbewerbsstimmung kann hier kaum die Rede sein, halfen sich doch die Kandidaten auch untereinander im Spiel und in der Motivation um bestmögliche Ergebnisse zeigen zu können. Nach der Präsentation der Ballade ging es in der zweiten Runde darum, einen unbekannten Text ausdruckstark zu lesen. Je zwei Kandidaten teilten sich eine Ballade, an der sie zeigen sollten, dass sie sich auch unvorbereitet an einem lyrischen Text beweisen können.

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Am Ende war es dann ein Kopf-an-Kopf-Rennen um zu entscheiden, wer als Sieger aus dem Wettkampf geht. Jedoch hat sich durch eine positive Fußnote im unvorbereiteten Lesen Pauline Awe aus der 7b gegen ihre Konkurrentin durchsetzen können, die im Punktestand mit ihr gleichauf war. Anne-Christin Zunk aus der 7b ging dennoch nicht leer aus. Sie erhielt den Publikumspreis, der im Voraus durch eingesammeltes Stimmenpapier für den jeweiligen Kandidaten ermittelt wurde. Besonders an ihrer Leistung ist, dass sie die kompletten 20 Strophen der „Bürgschaft“ von Friedrich von Schiller auswendig gelernt und gekonnt in Szene gesetzt hat. Ihre Präsentation brachte den ganzen Saal zur Begeisterung und machte sie zum Publikumsliebling. Eine weitere Überraschung war die Darbietung von Nico Meibauer, der den „Erlenkönig“ auf komödiantische Art und Weise zur Unterhaltung aller vortrug. Seine Leistung wurde außerhalb der Wettbewerbszählung geehrt.